Was erzählen Betroffene?

Jede Fahrangst ist einzigartig, in ihrem Erleben, in ihren Auswirkungen und in ihrer Bewältigung. Diese Einzigartigkeit kommt vor allem dann zum Ausdruck, wenn die Betroffenen ihre Sicht der Dinge schildern.

Die Feedbacks werden so, wie ich sie bekommen habe, veröffentlicht. Nur die Namen habe ich weggelassen, damit die Anonymität der Betroffenen gewährt bleibt. Erfahrungsberichte werden nur mit der ausdrücklichen Zustimmung der Betroffenen veröffentlicht.

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Ich habe bei Renate Siegenthaler Autostunden genommen, nachdem ich während über 5 Jahren nicht mehr Auto gefahren bin und mir es auch nicht mehr zutraute, herumzufahren.

In nur sechs Stunden hat mir Renate die Sicherheit und das Selbstvertrauen zurückgegeben, mich alleine sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn zurechtzufinden, und mir so die Angst vor dem Autofahren genommen. Ihre wertvollen Tipps und ihre ruhige und humorvolle Art haben mir geholfen, am Autofahren wieder Spass zu haben und mich dabei zu entspannen.

Ich empfand Renate Siegenthaler als äusserst kompetent, und kann sie jederzeit weiter empfehlen!

Frau M., Zürich


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Seit Jahren bin ich Auto gefahren ohne Zwischenfälle und da kam sie plötzlich, die Panikattacke: Kalter Schweiss, schwere und zittrige Beine und das Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen. Mitten auf der Autobahn. Meine 9-jährige Tochter dabei. Irgendwie kam ich doch noch nach Hause. Mit einigen Halten auf dem Pannenstreifen und auf einer finsteren Raststätte. Von da an umfuhr ich die Autobahn – bis ich mir sagte, das kann`s nicht sein.

Auf dem Internet bin ich über Fahrangst.ch auf Renate Siegenthaler gestossen. In Gesprächen und Fahrstunden hat sie mich unterstützt. Ich hab gelernt richtig zu atmen und zu entspannen vor und während dem Autofahren. Bewusst habe ich mit kleinen Strecken wieder angefangen Autobahn zu fahren, zuerst mit Renate als Beifahrerin und später allein.

Jetzt geht es vor allem darum zu fahren, fahren und fahren. Immer wieder die Autobahn nehmen. So wird alles wieder normal zur Routine. Die Panikattacke kommt gar nicht erst wieder. Geholfen hat mir auch zu wissen, dass man bei einer Panikattacke gar nicht bewusstlos werden kann. Bei so viel Adrenalin im Blut, wegen der Angst, kann dies gar nicht passieren.

Kürzlich hatte ich ein Erlebnis in Luzern: Hatte zwei Kinder bei mir und wollte wie gewohnt die Autobahn umfahren. Da spurte ich falsch ein und gelangte auf die Autobahneinfahrt. Nach kurzem Schrecken konzentrierte ich mich auf meine Atmung. So hab ich meine Angst überwunden und bin auf der Autobahn gefahren. Anschliessend hatte ich das wunderbare Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein, meine Angst zu besiegen.

Frau T., Sursee

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Liebe Renate

Als erstes möchte ich mich bei dir ganz herzlich für deine Unterstützung bedanken. Das Fahrcoaching hat mir Spass gemacht und hat mir viel gebracht! Für nächstes Wochenende habe ich einen Ausflug geplant und ich habe den Automaten gemietet:-).

Nach Bestehen der Autoprüfung bin ich nicht mehr regelmässig Auto gefahren. Aus diesem Grund hat mir der obligatorische Weiterbildungskurs WAB2, welcher eine Feedbackfahrt beinhaltet, Sorge bereitet.

Über das Internet bin ich auf Fahrangst gestossen. In den zwei Fahrcoachings hatte ich die Gelegenheit über längere Zeit am Stück zu fahren und das Gelernte aufzufrischen. Zudem hast du mir immer wieder guten Mutes zugesprochen, sodass ich am Ende des Coachings Freude am Fahren bekommen habe.

Ein paar Wochen später habe ich den WAB2-Kurs besucht und habe einen interessanten und lehrreichen Kurstag erlebt.

Frau R., Bern


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Hallo Renate

Vor ca. eineinhalb Monaten habe ich mich bei Dir, aufgrund meiner Autobahn und Tunnelangst, gemeldet. In der ersten Fahrstunde mit Dir, auf der Forchautobahn, habe ich gelernt mit der Angst umzugehen und über die Atmung und die Schulterentspannung keine Panik mehr zu erhalten.

Dass ich so schnell zum Erfolg komme, hätte ich nie gedacht. Die Enge und Weite von langen Autobahnstrecken machen mir danach weniger und ermutigen mich zum selberüben. Natürlich habe ich in der Zwischenzeit von 3 Wochen fast jeden Tag geübt.

Heute waren wir auf der Zürichseerundreise. Das ist von Esslingen auf die Forchautobahn (eng und lang), auf die Hinwiler Autobahn nach Schmerikon (enge Gegenverkehrstunnel) und von da direkt auf die Züri-Autobahn zum neuen Westzubringer (den kenne ich noch nicht) und durch den Gubrist, danach zum Letten und von da wieder nach Hause zurück.

Unglaublich, ich bin selber überrascht, ich habe meine Angst zwar noch gefühlt, doch sie ist nun kontrollierbar. Danke Renate, ich würde Dich jederzeit wieder buchen!

Herr Z, Uster
 

Ca. 3 Monate später:

 

Heute habe ich, nach etwa 15 Übungen die große Fahrt gewagt: Uster - Gubrist - Westumfahrung - Siebnen - Jona - Esslingen - Uster.

Auf Höhe Gubrist verspürte ich noch etwas Magenschmerzen. Danach ergab sich alles und ich hatte sogar den Mut im Tunnel einen Lastwagen zu überholen. Auch Staus machen mir nichts mehr aus.

Ich freue mich dies Dir mitzuteilen!



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Liebe Renate

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich mich mit Dir das erste Mal in Thun getroffen. Nach langer Zeit habe ich mich mit Deiner Hilfe wieder für kurze Zeit hinters Steuer gesetzt. Danach musste ich Unfall bedingt wieder eine Pause machen. Ein Gespräch mit Dir in dieser Zeit hat mir geholfen nicht aufzugeben.

Im August haben wir dann so richtig los gelegt. Mit fünf mehrstündigen Fahrstunden in Thun habe ich mich langsam immer besser beim Fahren gefühlt. Es tat gut meine Fahrangst langsam im ruhigen Kanton Bern zu überwinden und nicht im hektischen Zürich fahren zu müssen. Mit Dir an meiner Seite habe ich mich immer sicherer gefühlt, weil Du mich nie gedrängt hast.

Am 21. September haben wir uns das erste Mal in Schlieren getroffen. Ich glaube das Berner Kontrollschild von Deinem Auto hat mir bei meinen ersten Fahrten in Zürich viel geholfen. Ich wurde kaum bedrängt und Fahrspurwechsel wurden mir erleichtert. Das Fahren in Zürich ist wirklich sehr anstrengend und auch jetzt werde ich den Grossraum/ Stadt Zürich wenn möglich meiden. Ich habe mit Deiner Hilfe wirklich viel erreicht von dem ich nie gedacht habe, dass ich dies schaffen würde.

Mit unserem Auto fahre ich nun auch so oft als möglich. Sogar alleine habe ich mich schon hinters Steuer gewagt. Ein mulmiges Gefühl begleitet mich bei diesen Fahrten immer wieder, doch mit Hilfe des Autogenen Trainings und mit dem Mut, den Du mir zugesprochen hast, kann ich mich immer wieder beim Fahren entspannen.

Den krönenden Abschluss habe ich am 7.Februar dann im Fahrsicherheitstraining ASSR erlebt. Zuerst hatte ich mächtig Angst davor, obwohl der Vorschlag dieses zu besuchen von mir aus kam. Ich wollte einfach mal im gesicherten Rahmen erfahren wie es ist eine Vollbremsung zu machen oder was zu tun ist, wenn das Auto rutscht. Die erste Drehung am Steuer war ein kleiner Schock. Zum Glück bist Du neben mir gesessen und hast mich wieder beruhigt.

Mit jeder Übung ging es besser und ich habe langsam auch Vertrauen zu mir gefunden. Die letzten Übungen habe ich dann wirklich ohne Dich an meiner Seit erfahren. Ich hoffe, ich kann dieses gute Gefühl auch mit hinter das Steuer meines Autos nehmen. Denn eigentlich weiss ich nun, dass ich reagieren kann wenn es darauf ankommt.


Frau C, Einsiedeln

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Bevor ich zu Fahrangst kam, war ich bei 3 anderen Fahrlehrern. Als ich beim dritten Fahrlehrer die Fahrstunden abgebrochen habe, war ich verzweifelt und habe nicht mehr daran geglaubt, überhaupt noch Fahren zu lernen.

Und dann las ich den Bericht in einer Zeitschrift über Fahrangst und dachte, das ist meine Chance! Ich war auf der Homepage und habe sofort einen Termin für die erste Fahrstunde vereinbart.

Die ersten paar Fahrstunden waren sehr harzig. Nach und nach kamen Mödeli hervor, die ich mir angewöhnt habe bei den ersten Fahrlehrern. Ich war beim Fahren immer so verkrampft, aber das löste sich mit der Zeit. Ich brauchte aber lange nur um diese Verkrampfung zu lösen.

Ich hatte Probleme wo andere keine haben. Ich hatte sehr lange einen Knoten und wollte schon fast wieder aufgegeben. Aber der Knoten hat sich doch noch zur richtigen Zeit gelöst. Es lag hauptsächlich an mir, ich hatte wenig Selbstvertrauen.

Jetzt macht mir das Fahren Spass und Freude. Gut ist, dass ich nun privat fahre, wo ich vorher eher Hemmungen hatte. Jetzt nutze ich jede Gelegenheit, da ich weiss, dass ich fahren kann! Ich brauchte lange um das einzusehen - daher auch der Knoten.

Jetzt traue ich mir mehr zu und fahre auch schon grössere Touren. Bald steht die Fahrprüfung an, aber jetzt weiss ich das ich Autofahren kann! Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde.

Frau H, Münsingen (bestand übrigens beim ersten Mal die Führerprüfung!)

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Liebe Renate,

die Fahrstunden mit dir gehören zu den unvergesslichen Momenten in diesem Jahr - vielen herzlichen Dank!

Bei mir hat sich ein Knoten gelöst und ich bin zuversichtlich, dass ich eine Tages mit Leichtigkeit Autobahnen fahren kann.

Gerne erkundige ich mit dir noch Zürichs Umfahrungen und wünsche dir vorerst frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr.

Frau M, Zürich

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Nach einem schweren Autounfall war ich stark traumatisiert. Ich wollte erst in Begleitung wieder Autofahren, da ich sehr unsicher und nervös war.

Ich habe überall eine Gefahr gesehen. Frau Siegenthaler hat mir mit ihrer offenen und ehrlichen Art beigebracht wie ich das Autofahren wieder bewältigen konnte.

Mit Gesprächen über meine Gefühle betreffend den Gefahren im Strassenverkehr, Atemübungen, sowie gemeinsame Fahrstunden habe ich gemerkt, dass es eigentlich nicht so schlimm war, wie ich dachte.

Ein Jahr nach meinem Unfall werde ich immer noch nervös aber ich weiss, wie ich die kritischen Situationen einschätzen und dass ich gut Autofahren kann.

Ich bin Frau Siegenthaler sehr dankbar, dass sie mir in dieser schweren Zeit helfen konnte.

Frau B., Wilderswil


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In einer Phase grossen beruflichen Stress erlitt ich aus heiterhellem Himmel auf dem Arbeitsweg eine Panikattacke. Dies geschah auf der Autobahn. Fortan wurde das Autobahnfahren für mich sehr schwierig, vor allem das Überholen von Lastwagen, aber auch das Überqueren von Tunnels und Viadukten.

Ich begann, die Autobahn immer mehr zu meiden. Irgendwann empfand ich aber die Einschränkung meines Bewegungsradius als zu einschneidend und wollte mich nicht mehr damit abfinden. Die Internetseite fahrangst.ch überzeugte mich, da ich sah, dass hier auch der psychologische Hintergrund zur Angstthematik kompetent dargestellt war.

Diese Kompetenz erlebte ich auch in der Fahrstunde. Eingangs wurde im Gespräch eine Analyse der zugrundeliegenden Angst vorgenommen. Ich versuchte, dieser Angst weniger Platz zu geben und ihr mit positiven Bildern und Entspannung zu begegnen. In der gleich anschliessenden Fahrt auf der Autobahn war es beruhigend, eine kompetente Fachperson auf dem Beifahrersitz zu wissen. Das Besprochene wurde gleich geübt. Es war für mich sehr anstrengend, wieder ein längeres Stück Autobahn zu fahren, aber es ging. Und schliesslich war es ein gutes Gefühl, es wieder einmal geschafft zu haben.

Ganz wichtig war es dann, sich in den nächsten Wochen regelmässig seiner Angst zu stellen. Heute fahre ich wieder einigermassen angstfrei, manchmal sogar mit Vergnügen.

Herr S, Fribourg

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